03.09.2020
Connection

Die neue Spielzeit wird in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes sein, und damit wir unbeschwert in die Theaterräume zurückkehren können, wollen wir gemeinsam mit unseren Kollegen der Théâtres de la Ville de Luxembourg das Beste aus dieser neuen Zeit machen und positiv und solidarisch in die Zukunft blicken.

GEMEINSAME NUTZUNG UNSERER BÜHNEN

Aus einem gemeinsamen Wunsch heraus, die wunderbare Vielfalt an Formen, Sprachen und Inhalten der lokalen Theaterszenen im Rahmen unserer Mittel zu unterstützen und zu fördern, möchten wir im Herbst unsere jeweiligen Bühnen mit unseren Kollegen des Kasemattentheaters, des Théâtre du Centaure und des Théâtre Ouvert Luxembourg teilen und die Spielzeit 20/21 im Zeichen des Widerstandes und der Freundschaft beginnen.


Über diese Initiative hinaus wollen wir unsere vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Erfahrungen in eine neue Perspektive setzen, indem wir Künstler von hier und dort dazu einladen, ihre Gedanken bezüglich dieser außergewöhnlichen Zeit, ihre Wünsche und ihre Fragen an die Welt von morgen mit uns zu teilen. Auf diese Art sind zwei Projekte entstanden, die sich mit drei Thematiken auseinandersetzen: „Reden über den Krisenzustand“, „Hymne an die Vergessenen der Krise“ und „Inventar der schönen Dinge“.

AUFTRAGSSTÜCKE

Um die sprachliche Vielfalt Luxemburgs und die menschlichen Konstellationen widerzuspiegeln, in denen sich ein Großteil der Menschheit zu Beginn der Quarantänemaßnahmen befand jeder für sich, in Harmonie oder in Konfrontation mit dem Ehepartner, oder sogar in einer kleinen Familiengemeinschaft , wurden acht Stücke von jeweils 20-30 Minuten bei acht Autoren in Auftrag gegeben. Zwischen September und Dezember 2020 werden die Inszenierungen an unseren beiden Häusern an vier Abenden mit jeweils zwei Vorführungen zu sehen sein.

PROJEKTAUFRUF„AUßERHALB DER THEATERMAUERN“

In dem Bewusstsein, wie wichtig es ist, das Band mit unseren Zuschauern wieder zu stärken und die Kultur für alle zugänglich zu machen, haben wir die Künstler auf beiden Seiten der Grenze dazu ermutigt, multidisziplinäre künstlerische Begegnungen außerhalb der Theatermauern zu konzipieren, die einen direkten und kontinuierlichen Kontakt mit einem vielfältigen Publikum ermöglichen und fördern. Zwei Projekte wurden von einer internationalen Jury ausgewählt. Ein Projekt wird auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg umgesetzt, das andere auf dem Gebiet der Gemeinde Mamer.